Wußten Sie schon

Kren

Die Wurzel, in der vieles steckt

Kren war schon in der Antike bekannt und auf Wandgemälden in Pompeji finden sich Darstellungen dieser krautartigen Pflanze. Ursprünglich war Kren in Ost- und Südeuropa heimisch, wurde durch die slawischen Völker nach Mitteleuropa gebracht und von dort weiter verbreitet. Kren gehört zu den Kreuzblütengewächsen und gedeiht besonders gut auf Sand- oder Moorböden. Vor allem in der Küche Russlands, Polens und des Baltikums ist Kren heute noch ein wesentlicher Bestandteil und viel verwendetes Gewürz.

Kren ist ein echtes Wunder der Natur

Nicht nur, dass die winterharte Pflanze tiefste Minusgrade übersteht, ihre Wurzel ist auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Schon seit dem Mittelalter ist die belebende und antibiotische Wirkung der Krenwurzeln bekannt und sie werden wegen ihres scharf-würzigen Geschmacks geschätzt. Kren wird zweimal im Jahr geerntet: im Herbst, bevor der erste Frost kommt, und im Frühjahr.

Mit Sorgfalt geerntet

Die zweimalige Ernte hat praktische Gründe: ihr Aroma behalten geerntete Krenwurzeln nur, wenn sie sehr kalt gelagert werden. Bleibt ein Teil der Ernte über den Winter im Boden, so spart das Lagerfläche und Energiekosten. Bei der Ernte wird zuerst die Erde links und rechts der Krenpflanzen maschinell gelockert und die Wurzeln, die bis zu einem halben Meter lang sind, an die Oberfläche befördert. Arbeiter, die hinten am Traktor sitzen, heben die Wurzeln mit der Hand auf und legen sie auf das Förderband. Dieses befördert die Krenwurzeln zu einem Container, welcher vorne am Traktor angebracht ist. Auf einem Hektar wachsen rund 30.000 Krenpflanzen und aufgrund der vielen Handarbeit dauert das Einbringen der Ernte rund 24 Stunden pro Hektar. Manchmal gehen die Arbeiter auch nur hinter dem Traktor her und sammeln die Krenwurzeln händisch auf.

Kurz nach der Frühjahrsernte wird dann wieder neu angesetzt. Die Vermehrung erfolgt durch Seitentriebe an der Wurzel. Diese Setzlinge (beim Kren auch „Fechser“ genannt) werden von Hand von der Mutterwurzel getrennt und dann in einem Abstand von ca. 30 cm wieder in die lockere Erde gesteckt. Als Stecklinge werden übrigens nur die kräftigsten und geradesten Triebe genommen, denn nur aus ihnen werden im Laufe des Sommers schöne gerade Krenstangen. Die Pflege und Kultur von Kren ist generell sehr aufwändig. Nach etwa sechs Wochen müssen die eingepflanzten Setzlinge einzeln ausgehoben und die obersten Triebe entfernt werden. Nur die Hauptwurzel und die untersten Triebe werden wieder in die Erde gesteckt. Wichtig ist auch, dass auf einem Feld nur alle drei bis vier Jahre Kren angebaut wird, da die tief wurzelnden Pflanzen den Boden sonst zu sehr auslaugen. In den Folgejahren werden von den Bauern vorwiegend Mais und Kürbis gepflanzt.

Kren lässt sich gut lagern, verliert aber mit der Zeit seine typische Schärfe. In unverarbeitetem Zustand ist die Krenwurzel übrigens nahezu geruchlos. Erst wenn man sie schneidet bzw. „reißt“ verströmt sie den typischen scharfen Geruch, der einem oft die Tränen in die Augen treibt. Verantwortlich dafür sind in der Pflanze enthaltene Senföle, die bei der Verletzung der Zellen freigesetzt werden. Sie reizen zwar die Schleimhäute, verfügen aber auch über eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung.

Neben vielen Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und Phosphor ist Kren aber auch eine echte Vitaminbombe. Er enthält doppelt so viel Vitamin C wie eine Zitrone und liefert dem Körper auch die wichtigen Vitamine B1, B2 und B6.

 

Mautner Markhof Kren in Zahlen:

- jährlich verarbeitet Mautner Markhof etwa 75.000 kg Kren

- sowohl in Glas als auch in Tube werden pro Jahr rund 2,5 Millionen Packungen ausgeliefert

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