Österreich isst sauer. Mit Vergnügen!
Schon seit mindestens 5000 Jahren bei Chinesen, Ägyptern, Babyloniern und anderen Kulturvölkern bekannt, galt Essig im Mittelalter noch als Heilmittel gegen Krankheiten und missmutige Stimmungen. Vielleicht kommt daher auch die Volksweisheit „Sauer macht lustig."
Heute führt man solche Wirkungen auf natürliche Serotonin fördernde Substanzen zurück. Mit den Jahren hat sich der Essig zu einem wichtigen Aromatiseur der guten Küche mit unzähligen Geschmacksvarianten entwickelt. Essig-Feinschmecker sind unermüdlich an der Arbeit, neue raffinierte Nuancen abzustimmen. Ein Meilenstein war sicherlich der Hesperiden-Essig, der anno 1927 erfunden und von MAUTNER MARKHOF zum Kult erhoben wurde.
Guter Essig ist fast wie guter Wein, schmeckt fruchtig nach Äpfeln, Trauben, Himbeeren, glänzt verlockend in der Flasche und wird außer für Salate in vielen Rezepten als Tüpfelchen auf dem i verwendet. Im Besonderen macht ein Spritzer Essig Hülsenfrüchte bekömmlicher, Fisch zerfällt nicht so leicht, Eiklar fließt nicht aus, im Teig werden Kekse und Kuchen flaumiger.








